Tulpe Lilientulpe Queen of Night rosa Tulpe
Tulpen Tulipa

Die im folgenden beschriebene Methode wurde bei den Tulpen Purissima, Red Apeldoorn, Golden Apeldoorn, Attila, Pink Impression, Queen of Night, Claudia und einigen bei deren Namen ich mir nicht mehr sicher bin über Jahre erfolgreich angewandt. Bei den Lilienblütigen (White Triumphator und Ballerina) sowie Papageitulpen (Blue Parrot und Black Parrot) war der Erfolg nicht so ausgeprägt. Sie blühen wieder aber vermehren sich nicht so stark. Aus 10 Purissima wurden nach zwei Jahren 50. Die Blüten werden aber mit der Zeit kleiner, d.h. man muss sie dann ausgraben und teilen damit sie wieder mehr Platz haben.

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Nun zur Methode:

Tulpen sind gefrässig, d.h. sie brauchen viele Nährstoffe!

Nach dem pflanzen (Achtung tief genug vergraben) sollte man die Erde mit einer Mulchschicht aus Rindenmulch oder Gehäckseltem aus dem Garten bedecken. Wenn die Tulpen dann 5-10 cm aus dem Boden gucken, also bevor man die Blüte sieht, brauchen sie die erste Düngergabe. Ich nehme, wenn auch mit schlechtem Gewissen Blaukorn (Erzeugt Lachgas und das ist ein schlimmerer Klimakiller als CO2). Wahrscheinlich würde Pferdemist den gleichen Effekt haben. Ein nochmalige Mulchschicht schadet zu diesem Zeitpunkt auch nicht. Wenn die Tulpe verblüht ist, die Blüte abschneiden und nochmals düngen. Die Tulpen, d.h. die Tulpenblätter nicht die Blüte, sollten dann verwelken dürfen. Die Stauden sollten dann auch hoch genug sein um sie abzudecken. Daher sollte man Tulpen nie an den Beetrand setzen. Wenn die Blüten kleiner werden, müssen die Zwiebeln ausgegraben werden und neu gesetzt werden (im Herbst am besten sofern man sie findet).

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Noch eine Anmerkung. Tulpen brauchen eine ausreichende Wasserversorgung. Trockenheit mögen sie auch nicht. Sie bestrafen den Gärtner, wenn sie überhaupt blühen mit kleinen Blüten und verweigern sich das Jahr drauf ganz.

Auch wenn meine Methode zu guten Erfolgen führt, so ist sie doch keine Versicherung gegen Krankheiten. Zwar sollte eine gut genährte Tulpe resistenter sein, aber Schimmel ist bei Tulpen leider ein Problem. Die größten Ausfälle verursacht bei mir allerdings das Setzen der Dahlien und Einjährigen. Da erwische ich immer wieder Tulpen und verletze sie. Das gleiche gilt für das Unkraut jäten. Mit manchem Löwenzahn musste auch schon eine Tulpe dran glauben.

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Created on ... April, 2008