Die Johannisbeere ist eine äußerst anspruchsloser Beerenstrauch. Er wächst und trägt auch unter ungünstigen Bedingungen wie Schatten. Man sollte die Sträucher nur regelmäßig auslichten um eine gute Ernte zu gewährleisten. Krankheitsanfällig ist sie kaum. Die Johannisbeerlaus (Cryptomyzus ribis) verursacht rötliche, blasenartige Wucherungen auf den Blättern. Dies beeinträchtigt aber kaum die Pflanze und die Ernte. Überhaupt erntet man im Zweifelsfall eher zu viel. Vogelnetze sind eigentlich nicht nötig. Die Vögel lieben andere Früchte mehr z.B. Kirschen. Verwenden kann man Johannisbeeren roh (gesund durch den Vitamin C Gehalt) oder zu Kuchen, Saft und Gelee verarbeitet. Für Tees werden die Blätter der schwarzen Johannisbeere (Ribes nigrum) verwendet.